Erlebnis Lindwurmstadt bevor der Trubel beginnt

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2. März 2017

Der Frühling kehrt ein in der Landeshauptstadt. Die ersten Schmetterlinge flattern im Wind. Man hört die Vögel zwitschern. Mit dem Lichten der Mittagssonne zieht es mich, wie viele andere auch ins Freie und ich entscheide mich für einen Spazierlauf entlang der Halbmarathon-Erlebnislaufstrecke rund um Klagenfurt. Für Läufer, Nordicwalker, Radfahrer oder Spaziergänger bietet diese Route erholsame Stunden entlang sämtlicher umliegender Gewässer. Egal ob Glan, Sattnitz, Lendhafen oder Wörthersee – jeder Winkel dieser Strecke garantiert ein sanftes Eintauchen in eine sich vom Winter verabschiedende Natur.

Für mich beginnt mein erster ausgedehnter Spaziergang in St. Peter. Entlang der Glan geht es über die Ebenthalerstraße zur Sattnitz. Hier erstreckt sich ein etwa 10 km langer Weg am Rande der südlichen Stadtgebiete mit unzähligen kleinen Einstiegen für Badewillige. Ich persönlich gönne mir zu dieser Jahreszeit eine kleine Pause auf einem der schmalen Stege, strecke die Füße ins eiskalte Wasser und lasse ein bisschen die Seele baumeln. Im Sommer gilt dieser Teil der Sattnitz mit seinen unzähligen Parks und Ruheoasen als Klagenfurts inoffizieller Arbeiterstrand. Der Abfluss des Wörthersees verspricht klares Wasser und eine sanfte Strömung. Einer Abkühlung an heißen Tagen wird also nichts entgegengesetzt. Vorerst beschränkt sich dieses Vergnügen auf ein Rendezvous mit der Frühlingssonne. Ich setze meinen Weg fort Richtung Europapark und Lendkanal. Vorbei an händehaltenden Liebespärchen und wunderschönen alten Stadtvillen, tauche ich ein ins städtische Treiben. Das Eis bei Morle an der Steinernen Brücke bleibt mir vorerst noch verwehrt.

Mittlerweile liegt mehr als die Hälfte der Marathonstrecke hinter mir und meine Beine spüren schon einen Ansatz von Müdigkeit. Der Himmel über mir verheißt das baldige Ende meines sonnendurchströmten Tages und ich nehme eine Abkürzung über die Lerchenfeldstraße Richtung Klinikum und Glan Park. Die letzte Etappe führt mich flussabwärts der Glan. Nach insgesamt viereinhalb Stunden erreiche ich den Fischlpark mit Blasen an den Füßen, setze mich auf eine Bank und beobachte die Enten am Teich. Schön wars! Das nächste Mal fahre ich wahrscheinlich mit dem Rad, oder versuche mich als Rollerblader …


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