Römersteine, Vögel und Fledermäuse

Gepostet von
3. Februar 2011

In den letzten Jahren wurde die Tierwelt des Archäologischen Parks am Magdalensberg intensiv erhoben. Gemeinsam mit Birdlife Kärnten und der der Koordinationsstelle für Fledermausschutz und -forschung in Österreich (KFFÖ) konnten von der zoologischen Abteilung des Landesmuseums weit über tausend Tierarten bestätigt werden. Darunter befindet sich so manches „Highlight“, das – wie der Mensch – das „Zentrum Kärntens“ bereits seit Jahrtausenden besiedelt.

In einer ersten Aktion wurden nun Nistkästen und Nisthilfen montiert.

Nistkästen im Archäologischen Park Magdalensberg

Nistkästen im Archäologischen Park Magdalensberg. Foto: Kleewein

Nistkästen im Archäologischen Park Magdalensberg. Foto: Kleewein

Das geschichtsträchtige Gelände der römischen „Stadt auf dem Magdalensberg“ wird seit 1948 archäologisch erforscht und zählt zu den größten Ausgrabungsstätten des Ostalpenraums. Über viele Jahrzehnte also (und natürlich auch weiterhin) richtet sich unser Blick auf das Leben der Menschen auf dem Magdalensberg vor 2.000 Jahren. Seit dem Jahr 2010 aber hat das Landesmuseum für Kärnten sein Blickfeld erweitert, denn die Stadt der Menschen von einst ist heute als Ausgrabungsstätte neuer und besonderer Lebensraum für zahlreiche Tierarten!

In den letzten Jahren wurde die Tierwelt des Archäologischen Parks am Magdalensberg intensiv erhoben. Gemeinsam mit Birdlife Kärnten und der der Koordinationsstelle für Fledermausschutz und -forschung in Österreich (KFFÖ)konnten von der zoologischen Abteilung des Landesmuseums weit über tausend Tierarten bestätigt werden. Darunter befindet sich so manches „Highlight“, das – wie der Mensch – das „Zentrum Kärntens“ bereits seit Jahrtausenden besiedelt. Parallel dazu mussten aber auch Defizite im Lebensraum für spezielle Bewohner aufgezeigt werden.

Der Mangel an Nist- und Versteckmöglichkeiten für Vögel und Fledermäuse war auffällig. Deshalb wurden die Wintermonate zur Anfertigung einer Anzahl von unterschiedlichen Vogelnistkästen sowie von Fledermauskästen genutzt, welche in einer gemeinschaftlichen Aktion am 20. Jänner dieses Jahres montiert wurden. Die winterliche Montage bietet bereits jetzt für Kohlmeise und Co. die Möglichkeit, ihre neuen „Wohnungen“ zu inspizieren. Wenn der archäologische Park im Frühling wieder eröffnet wird, soll zusätzliches Leben die Besucher bereits lautstark begrüßen.

Nistkästen im Archäologischen Park Magdalensberg. Foto: Kleewein

Nistkästen im Archäologischen Park Magdalensberg. Foto: Kleewein

(Un)heimlich aber nicht weniger interessant sind mehr als ein Dutzend verschiedener Fledermausarten, die im Sommer in der Nacht das Gelände zur Jagd nutzen. Eigens angebrachte Versteckmöglichkeiten sollen ihnen helfen, den Tag ungestört und sicher verbringen zu können. Speziell die putzigen Mops- und die Bartfledermäuse werden die neuen Quartiere rasch zu finden wissen, sobald sie aus ihren Winterquartieren zurückkehren.


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