Zwischen Zukunftsfragen und Wörthersee-Flair: INGESA 2026 in Velden

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1. Juni 2026

Während draußen die Sonne über dem Wörthersee glitzerte und die Strandpromenade von Velden bereits sommerliches Flair versprühte, wurde im Casineum Velden über die Zukunft einer ganzen Branche diskutiert. Die INGESA 2026 brachte Ende Mai Fachleute aus der internationalen Getreidewirtschaft, Landwirtschaft, Futtermittelproduktion und dem Agrarhandel zusammen – und machte deutlich, dass die großen Entscheidungen von morgen bereits heute getroffen werden.

Zukunft beginnt mit den Entscheidungen von heute

Unter dem Motto „Fokus: Zukunft & Resilienz“ standen zwei Tage lang jene Themen im Mittelpunkt, die die Branche aktuell bewegen: Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit, regionale Wertschöpfung, Innovationen und die Frage, wie Unternehmen in einer zunehmend dynamischen Welt widerstandsfähig bleiben können.

Den Auftakt machte ein vielseitiges Vortragsprogramm mit namhaften Expertinnen und Experten. Andreas Haderer von der XXXL Gastronomie zeigte auf, welche Rolle regionale Beschaffung in einem großen Unternehmen spielen kann. WIFO-Experte Franz Sinabell beleuchtete die Entwicklungen auf den Futter- und Agrarmärkten, während Christian Gumpold vom INNOLAB der FH CAMPUS 02 den Blick weit nach vorne richtete. Sein Thema: jene Food-Trends, Innovationen und Geschäftsmodelle, die bereits heute die Weichen für das Jahr 2030 stellen.

Besonders deutlich wurde dabei eines: Die Zukunft kommt nicht irgendwann – sie ist längst angekommen. Genau dieser Gedanke zog sich wie ein roter Faden durch die Diskussionsrunde „Zukunft passiert schon heute“, in der Branchenvertreter über Chancen, Herausforderungen und notwendige Veränderungen sprachen.

Herbert Poinstingl, Innungsmeister des Bundesverbandes der Müller und Mischfuttererzeuger, und Obmann-Stellvertreter Mathias Trattner zeichneten die Sierndorfer Walzmühle Franz Assmann e.U. für die Förderung und Unterstützung ihres Mitarbeiters Manuel Schießwald aus, der bei den Mühlen Masters 2025 in Grieskirchen den dritten Platz erreichte.

Herbert Poinstingl, Innungsmeister des Bundesverbandes der Müller und Mischfuttererzeuger, und Obmann-Stellvertreter Mathias Trattner zeichneten die Sierndorfer Walzmühle Franz Assmann e.U. für die Förderung und Unterstützung ihres Mitarbeiters Manuel Schießwald aus, der bei den Mühlen Masters 2025 in Grieskirchen den dritten Platz erreichte.

Ein besonderer Programmpunkt der INGESA 2026 war die Auszeichnung der Sierndorfer Walzmühle Franz Assmann e.U. Herbert Poinstingl, Innungsmeister des Bundesverbandes der Müller und Mischfuttererzeuger, und Obmann-Stellvertreter Mathias Trattner würdigten das Unternehmen für die Förderung und Unterstützung seines Teilnehmers bei den Mühlen Masters in Grieskirchen. Die Ehrung unterstrich die Bedeutung engagierter Ausbildungsbetriebe, die junge Fachkräfte auf ihrem beruflichen Weg begleiten und damit einen wichtigen Beitrag zur Zukunft der Branche leisten.

Mentale Stärke als Erfolgsfaktor

Einen besonderen Akzent setzte Harald Pachner, CEO des GESU Instituts, ehemaliger ÖSV-Nationalkaderläufer, Junioren-Vizeweltmeister im Super-G und Mentalcoach des Mercedes AMG DTM Motorsportteams.

Harald Pachner, CEO des GESU Instituts, ehemaliger ÖSV-Nationalkaderläufer, Junioren-Vizeweltmeister im Super-G und Mentalcoach des Mercedes AMG DTM Motorsportteams, begeisterte die Teilnehmer der INGESA 2026 mit einem Vortrag über mentale Stärke und Erfolgsstrategien aus dem Spitzensport.

Harald Pachner, CEO des GESU Instituts, ehemaliger ÖSV-Nationalkaderläufer, Junioren-Vizeweltmeister im Super-G und Mentalcoach des Mercedes AMG DTM Motorsportteams, begeisterte die Teilnehmer der INGESA 2026 mit einem Vortrag über mentale Stärke und Erfolgsstrategien aus dem Spitzensport.

Mit Beispielen aus dem Spitzensport und dem internationalen Motorsport zeigte er eindrucksvoll auf, wie mentale Stärke, Fokus und die Fähigkeit, auch unter Druck die richtigen Entscheidungen zu treffen, über Erfolg oder Misserfolg entscheiden können. Sein Vortrag schlug damit eine spannende Brücke zwischen Höchstleistung im Sport und den Herausforderungen moderner Unternehmen.

Die nächste Generation präsentiert ihre Ideen

Auch der zweite Veranstaltungstag bot zahlreiche Impulse. Helmut Petschar von der Kärntnermilch sprach über nachhaltige Kreisläufe in der Lebensmittelproduktion, Herwig Draxler widmete sich dem Spannungsfeld zwischen Landwirtschaft und Energieversorgung.

Besonderes Interesse galt zudem den Meisterschülern der Meisterschule Wels, die ihre Meisterarbeiten präsentierten und damit eindrucksvoll zeigten, mit welchen Ideen, innovativen Ansätzen und fachlichem Können die nächste Generation die Branche prägen wird. Den Schlusspunkt setzte Mag. Robert Pichler vom Österreichischen Raiffeisenverband mit einem Blick auf die europäische Nachhaltigkeitspolitik und deren Auswirkungen auf Wirtschaft und Landwirtschaft.

Austausch weit über die Vorträge hinaus

Neben den Vorträgen war es vor allem der persönliche Austausch, der die INGESA auszeichnete. In der Fachausstellung, bei den Unternehmerpräsentationen und beim gemeinsamen Vernetzungsabend entstanden neue Kontakte, wurden Erfahrungen geteilt und Ideen weitergedacht. Gerade diese Gespräche am Rande der Veranstaltung machten deutlich, wie wertvoll der direkte Austausch innerhalb der Branche nach wie vor ist.

So wurde das Casineum Velden für zwei Tage zum Treffpunkt einer Branche, die sich intensiv mit ihrer Zukunft auseinandersetzt. Velden am Wörthersee bot dafür die passende Bühne: internationales Fachpublikum, hochkarätige Referenten, sommerliche Temperaturen und eine Kulisse, die den fachlichen Austausch um eine besondere Atmosphäre bereicherte.