Velden startet mutig ins neue Jahr – mit Gänsehaut-Garantie

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1. Januar 2026

Während andere am Neujahrstag noch über Kaffee und Katerstimmung verhandeln, ging es im Strandbad Villa Bulfon bereits ans Eingemachte: rein in den Wörthersee, raus aus der Komfortzone. Nur wenige Grad über 0 hatte das Wasser – genug, um die Lebensgeister schlagartig auf Betriebstemperatur zu bringen.

Zum 17. Mal hieß es beim Neujahrsschwimmen in Velden am Wörthersee: Badehose an, Ausreden aus. Punkt zwölf Uhr stürzten sich 100 kältefeste Schwimmerinnen und Schwimmer ins Wasser. Die Aufgabe: 50 Meter durchhalten. Klingt kurz, fühlt sich aber deutlich länger an – zumindest bis die Füße wieder festen Boden erreichen.

H Peter Kaiser mit dem Team der Wasserrettung Velden, dass für Sicherheit sorgte. Foto: LPD/DerHandler

H Peter Kaiser mit dem Team der Wasserrettung Velden, dass für Sicherheit sorgte. Foto: LPD/DerHandler

Bevor es ernst wurde, gab es noch den Neujahrssegen von Pfarrer Martin Satlow – schaden kann das bei dieser Wassertemperatur bekanntlich nicht. Danach wurde geplanscht, gezittert, gelacht und bewiesen: Hier geht es nicht um Zeiten oder Rekorde, sondern um Mut, Gemeinschaft und einen Start ins neue Jahr, der garantiert wach macht.

Techelbergs Vizebürgermeisterin Renate Lauchard, Veldens Vizebürgermeister Helmut Steiner, LH Peter Kaiser und Organisator Werner Uran beim 17. Neujahrsschwimmen in Velden. Foto: LPD/DerHandler

Techelbergs Vizebürgermeisterin Renate Lauchard, Veldens Vizebürgermeister Helmut Steiner, LH Peter Kaiser und Organisator Werner Uran beim 17. Neujahrsschwimmen in Velden. Foto: LPD/DerHandler

Wer lieber trocken blieb, konnte beim Temperatur-Schätzspiel miträtseln – Spoiler: Gefühlt lag die Wassertemperatur irgendwo zwischen „eiskalt“ und „was mache ich hier eigentlich“. Für Sicherheit sorgte die Wasserrettung Velden, die mit mehreren Booten aufmerksam über das Geschehen wachte.

Nach dem Sprung ins kalte Vergnügen wartete die wohlverdiente Belohnung: Sektempfang und eine wärmende Neujahrssuppe im Seerestaurant Rosé. Fazit: Velden hat das neue Jahr nicht nur begrüßt, sondern gleich beherzt angesprungen – kalt, kurz und ziemlich unvergesslich.