Ironman am Wörthersee: Ein Erlebnis mit Zukunft

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2. Dezember 2025

Es gibt Momente, in denen ein ganzes Land durchatmet – und gleichzeitig spürt, dass etwas Großes weitergeht. Genau so ein Moment war dieser Montag im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung. Dort, wo sich sonst Politik und Landesgeschichte spiegeln, stand diesmal ein sportliches Aushängeschild im Rampenlicht: Die Vertragsverlängerung des Ironman Kärnten-Klagenfurt bis 2031.

Patrick Schörkmayer, Race Direktor Ironman Kärnten-Klagenfurt, LH Peter Kaiser und Arno Arthofer, Foto: DerHandler

Patrick Schörkmayer, Race Direktor Ironman Kärnten-Klagenfurt, LH Peter Kaiser und Arno Arthofer, Foto: DerHandler

Ein Schauplatz voller Stimmen, die an einem Strang ziehen

Auf dem Podium versammelte sich ein Team, das den Triathlon seit Jahren trägt – Tourismus, Politik und Veranstalter Schulter an Schulter:
Landeshauptmann Peter Kaiser, Landesrat Sebastian Schuschnig, Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider, Sportstadträtin Constance Mochar, Ironman-Regionaldirektor Felix Eichenberger, Kärnten Werbung-Geschäftsführer Klaus Ehrenbrandtner, Klagenfurt Tourismus-Geschäftsführer Helmuth Micheler, Wörthersee Tourismus-Geschäftsführer Peter Peschel sowie Ironman-Race-Direktor Patrick Schörkmayer.

Gemeinsam unterzeichneten sie eine symbolische Kooperationsvereinbarung – ein starkes Zeichen dafür, dass dieses Großereignis auch in den kommenden Jahren fest verankert bleibt.

Was der Ironman für Kärnten bedeutet

Die Fakten sprechen für sich:
40.000 Nächtigungen jährlich in der Region
8 Millionen Euro Wertschöpfung
• Athletinnen und Athleten aus über 70 Nationen
• Ein Event, das seit 1998 das sportliche Bild Kärntens prägt

Doch hinter den Zahlen stehen Bilder, die die Welt kennt: Triathletinnen und Triathleten im glasklaren Wörthersee, Radfahrer auf den geschwungenen Straßen durchs Rosental, die Laufstrecke durch die historische Klagenfurter Innenstadt – begleitet von Fans, die jeden Meter spürbar machen.

v.l.n.r. Patrick Schörk­may­er (IRON­MAN-Renn­di­rek­tor), Geschäftsführer TR Wörthersee-Rosental Peter Peschel, Kärnten Werbung-Geschäftsführer Klaus Ehrenbrandtner, Bürgermeister Christian Scheider, LH Peter Kaiser, Landesrat Sebastian Schuschnig, Stadträtin Constance Mochar, Felix Eichen­ber­ger (Regio­nal­di­rek­tor IRONMAN) und Geschäftsführer Klagenfurt Tourismus Helmuth Micheler. Foto: DerHandler

v.l.n.r. Patrick Schörk­may­er (IRON­MAN-Renn­di­rek­tor), Geschäftsführer TR Wörthersee-Rosental Peter Peschel, Kärnten Werbung-Geschäftsführer Klaus Ehrenbrandtner, Bürgermeister Christian Scheider, LH Peter Kaiser, Landesrat Sebastian Schuschnig, Stadträtin Constance Mochar, Felix Eichen­ber­ger (Regio­nal­di­rek­tor IRONMAN) und Geschäftsführer Klagenfurt Tourismus Helmuth Micheler. Foto: DerHandler

LH Peter Kaiser, selbst fünfmaliger Finisher, brachte es im Spiegelsaal auf den Punkt: Der Ironman sei ein Markenzeichen des Landes, ein Botschafter, der Kärntens Natur- und Sportkulisse weltweit verankert. Und ja: Es fühlte sich tatsächlich wie ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk an.

Der Wert, der bleibt – und der Reiz, der wiederkommt

Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig erinnerte daran, wie viel Organisation hinter der Veranstaltung steckt – vom Aufbau über Straßensperren bis hin zur Koordination mit Einsatzkräften. Und warum sich all das lohnt: Der Ironman bringt Stimmung, internationale Aufmerksamkeit und wirtschaftliche Impulse für die gesamte Region.

Bürgermeister Christian Scheider nannte ihn eines der größten Ereignisse der Landeshauptstadt, während Sportstadträtin Constance Mochar die Brücke zwischen Spitzen- und Breitensport hervorhob – mit Persönlichkeiten wie Lisa Perterer, die gerade erst in Mexiko triumphierte.

Für Felix Eichenberger steht der Kärntner Ironman für Qualität, für Klaus Ehrenbrandtner für Bilder, die man weit hinaus in die Welt tragen will. Und Helmuth Micheler und Peter Peschel machten klar: Dieses Event belebt die Vorsaison und positioniert den Wörthersee als Sportregion, die ihresgleichen sucht.

Race-Direktor Patrick Schörkmayer beschrieb schließlich, wie sich der Ironman weiterentwickelt hat: Der Sport steht im Mittelpunkt – aber das Erlebnis rundherum prägt das Gesamtkunstwerk.

Ein Blick nach vorne

Die Kooperationspartner – Kärnten Werbung, Sportkoordination des Landes, TVB Klagenfurt und Wörthersee Tourismus – unterstützen die Veranstaltung jährlich mit insgesamt 390.000 Euro.
2026 warten wieder über 3.000 Athletinnen und Athleten darauf, an einem der schönsten Plätze Europas an der Startlinie zu stehen.

Und der nächste große Termin steht fest:
14. Juni 2026 – Ironman Kärnten-Klagenfurt.

Was bleibt?

Das Gefühl, dass etwas weitergeht, das über den Sport hinausreicht.
Eine Erfolgsgeschichte, die seit über 25 Jahren wächst.
Und die Gewissheit, dass Kärnten auch in Zukunft dort glänzt, wo Leidenschaft, Ausdauer und Natur zusammenkommen.

Der Ironman bleibt – und mit ihm ein Stück Identität dieses Landes.