Kärntner Größen – Kunstmatinee in der Tischlerei Schellander

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21. Januar 2026

Am Sonntagvormittag, dem 18. Jänner, trafen sich in der Möbeltischlerei Schellander erneut Kunst und Handwerk auf Augenhöhe. Die traditionsreiche Kunstmatinee ging heuer bereits in ihre 17. Auflage und bot auch diesmal einen stimmungsvollen Rahmen für Kunstliebhaber, Wegbegleiter und Neugierige. Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung war die Präsentation des neuen Kalenders „Kärntner Größen“ von Johann Kogelnig. Der Kalender vereint einen ausgewogenen Querschnitt an Persönlichkeiten, die das Land geprägt haben. Die Auswahl dieser „Größen“ war ein sorgfältiger, langwieriger Prozess, der mit viel Feingefühl und Gespür für Relevanz getroffen wurde. Am Titelblatt des Kalenders entschied man sich bewusst für ein Symbol mit starker Identität für das Bundesland Kärnten: den Großglockner.

Der 1969 geborene Künstler lebt in Klagenfurt und arbeitet in Ferlach. Bekannt für seine authentischen, emotional tiefen Porträts mit gesellschaftlichem Anspruch, bringt er mit Öl- und Acrylfarben eine klare Handschrift aufs Papier. Seine Technik ist modern, expressiv und von kunsthistorischer Tiefe getragen.

Ein Ort, an dem Begegnung zählt

Unter den Gästen fanden sich zahlreiche bekannte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur und Politik: Andreas Riedl (Geschäftsführung Jacques Lemans), Bezirkshauptfrau Claudia Egger, KFV-Präsident Martin Mutz, Steuerberater Gerhard Engl, Stadtrichter Otto Umlauft, Hedwig Preissegger-Komposch, Robert Jung (Schwiegersohn des Komponisten Günther Mittergradnegger), eine große Abordnung der Weinritter, Stadträtin Sandra Wassermann, Innungsmeisterin-Stellvertreterin Klaudia Johanna Kuttnig, Klubobmann Andreas Skorianz , Sportunion-Geschäftsführer Klaus Bidovec, Rechtsanwalt Wolfgang Kofler, Elisabeth und Roland Puaschitz und viele andere.

Gastgeber Norbert Schellander, der gemeinsam mit seinem Bruder Andreas die Möbeltischlerei in dritter Generation führt, brachte es auf den Punkt: „Diese Matinee ist für uns keine Pflicht, sondern Herzenssache – ein Raum für Kunst, Austausch und neue Impulse.“

Begleitet wurde der Vormittag vom Klemens Marktl Ensemble, das mit feinem Jazz für die musikalische Stimmung sorgte. Für die Kulinarik sorgten die Slow-Food-Köchinnen Doris und Victoria Latschen, die mit feinen, regionalen Spezialitäten überzeugten. Die Weinbegleitung kam vom Weingut Burg Taggenbrunn. – eine besondere kulinarische Bereicherung für eine Matinee, die in diesem Jahr auch in dieser Hinsicht Maßstäbe setzte.

Improvisierter Chor sorgte für Gänsehaut-Momente

Die Kunstmatinee 2026 bewies erneut, dass auch eine Tischlerei ein Ort für Kunst, Austausch und Begegnung sein kann. Zum Abschluss wurde die Möbeltischlerei Schellander zum Ort eines improvisierten Chors: Unter der Chorleitung von Hedi Preissegger stimmten Gäste und Gastgeber gemeinsam Kärntner Lieder an – ein berührender Moment, der manchen Besuchern Tränen in die Augen trieb.

Wie schon in den Vorjahren wird der Erlös aus dem Kalenderverkauf einer karitativen Aktion zugutekommen.