Hörtendorf hat am Samstag gezeigt, dass Traditionen nicht in Vergessenheit geraten müssen. Nach mehreren Jahren Pause fand der Faschingsumzug wieder statt – und verwandelte den Klagenfurter Stadtteil Hörtendorf in ein farbenfrohes Spektakel. Rund 500 Besucherinnen und Besucher säumten die Strecke, applaudierten den Teilnehmern und sorgten gemeinsam für jene Stimmung, die man mit einem Dorf verbindet, das zusammenhält.
Dass dieses Comeback gelungen ist, ist kein Zufall. Hinter der Organisation stand die SPÖ Hörtendorf, die den Umzug möglich gemacht und damit ein deutliches Zeichen gesetzt hat: Traditionen verdienen eine Bühne – besonders dann, wenn sie Familien und Kinder in den Mittelpunkt stellen. Gerade für die Jüngsten war der Nachmittag mehr als nur ein Umzug. Es war ein Erlebnis, das verbindet und in Erinnerung bleibt. Unter die Narrenschar mischte sich auch der Klagenfurter Vizebürgermeister Ronald Rabitsch. Mit einem Korb voller Süßigkeiten ausgestattet, verteilte er entlang der Strecke kleine Aufmerksamkeiten. Am Ende des Umzugs war der Korb leer – ein Detail, das sinnbildlich für die Begeisterung der Jüngsten steht.
Der Faschingsumzug war damit mehr als nur ein närrischer Nachmittag. Er war ein sichtbares Zeichen dafür, dass Brauchtum und Gemeinschaft in Hörtendorf weiterhin ihren Platz haben. Nach diesem erfolgreichen Neustart spricht vieles dafür, dass der bunte Zug durch den Ort wieder fixer Bestandteil des Jahreskalenders wird.











