Urlaub wie ein Hobbit im Kärntner „EinBaumHaus“

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25. Juni 2026

Wer beim Gedanken an Urlaub in Kärnten an klassische Hotels oder Ferienwohnungen mit Balkon und Geranien denkt, darf umdenken. In Moschenitzen, einem kleinen, idyllischen Fleckchen in der Gemeinde Ludmannsdorf – nur einen kurzen Sprung vom Wörthersee entfernt –, steht seit Kurzem ein Haus, das eher nach Mittelerde als nach klassischer Bautradition aussieht. Das „EinBaumHaus“ von Kunstarchitekt Wolfgang Lackner ist fertig – und jetzt kann man hier tatsächlich einziehen und Urlaub machen.

Märchenurlaub nahe dem Wörthersee: Kärntens „EinBaumHaus“ öffnet für Hobbit-Fans

Schon beim ersten Blick wird klar: Vergessen Sie rechte Winkel und sterile Betonwände. Dieses Haus fließt. Es wirkt nicht wie ein Fremdkörper, den man einfach in die Landschaft gestellt hat, sondern als wäre es direkt aus dem Waldboden herausgewachsen. Ein stilisierter Baumstamm bildet das Herzstück, die Wände sind geschwungen, und das ganze Gebäude strahlt eine wunderbare, fast märchenhafte Ruhe aus. Kein Wunder, dass sich viele Besucher bei der feierlichen Eröffnung – unter denen auch Sternenhimmel-Künstler Heinz Prünster gesichtet wurde – sofort an die gemütlichen Wohnhöhlen der Hobbits erinnert fühlten.

Ein Manifest aus Holz, Kalk und Stroh

Wolfgang Lackner beschäftigt sich schon seit Jahren mit alternativen Bauformen und natürlichen Materialien, die heute oft von industriellen Baustoffen verdrängt werden. Mit dem EinBaumHaus wollte er ein Zeichen setzen.

„Wir sprechen ständig von Nachhaltigkeit. Ich wollte zeigen, dass sie nicht nur ein theoretisches Schlagwort sein muss, sondern dass man sie ganz konkret bauen und anfassen kann“, erklärt der Kunstarchitekt stolz. „Holz, Kalk und Stroh – das sind Materialien, mit denen die Menschheit seit Jahrhunderten im Einklang mit der Natur baut. Es wird Zeit, dass wir uns wieder darauf besinnen, was uns wirklich guttut.“

Das spürt man sofort, wenn man zur Tür hereinkommt. Es riecht gut, es fühlt sich warm an, und das Raumklima ist unglaublich angenehm. Hier atmet das Haus buchstäblich mit. Neben frisch gefällten Eichen für die Grundkonstruktion und Stroh zur Dämmung kamen beim Innenausbau sogar altes Bauholz und recycelte Stegpfosten direkt vom Wörthersee zum Einsatz (Upcycling in Perfektion!). Für Lackner war die organische Formgebung der einzig logische Weg, um das Gebäude mit der Umgebung zu verschmelzen:

„Ich wollte kein Haus schaffen, das wie ein Fremdkörper in der Natur steht. Das EinBaumHaus soll kein Kasten im Wald sein, sondern ein Teil von ihr werden – so, als wäre es aus der Landschaft herausgewachsen.“


Was die Auszeit im EinBaumHaus so besonders macht:

  • Wohnen mit der Natur: Die großen, geschwungenen Fenster holen den Wald direkt ins Wohnzimmer. Morgens mit einer Tasse Kaffee dazustehen und ins Grüne zu schauen, ist Erholung pur.
  • Perfekte Lage: Hier genießt man die absolute Ruhe und Abgeschiedenheit des Waldes, ist aber gleichzeitig in wenigen Autominuten am lebendigen Wörthersee. Die ideale Kombination aus Rückzugsort und Sommerfrische.
  • Handwerk zum Anfassen: Überall im Haus entdeckt man liebevolle Details, Rundungen und Formen, die zeigen, wie viel Herzblut und echte Handarbeit von Freunden und Helfern in diesem jahrelangen Projekt stecken.
  • Abschalten vom Alltag: Wer hier eincheckt, lässt den Trubel der Welt draußen. Die organischen Formen und die gemütliche Atmosphäre laden sofort dazu ein, das Handy wegzulegen, ein gutes Buch zu lesen und die Zeit komplett zu vergessen.

Vom Architekturprojekt zum Urlaubserlebnis

Bei der Eröffnung war das Staunen unter den Gästen groß. Immer wieder wurde die Frage laut: Wie fühlt es sich wohl an, tatsächlich einige Tage hier zu wohnen? Genau dieses Abenteuer startet jetzt. Für den Architekten schließt sich damit ein Kreis, denn ein Haus erwacht erst durch seine Bewohner zum Leben.

„Architektur versteht man am besten, wenn man sie nicht nur anschaut, sondern darin lebt“, sagt Lackner. „Das Schönste ist für mich, dass Menschen dieses Haus ab jetzt wirklich mit allen Sinnen erfahren können. Das EinBaumHaus ist kein reines Architekturprojekt mehr, es ist jetzt ein Urlaubserlebnis. Ich bin gespannt auf die Geschichten der Gäste, die hier zur Ruhe kommen und den Alltag vergessen.“

Ab dem 1. Juli 2026 kann es jeder selbst ausprobieren. Wer keine Lust auf Standard-Unterkünfte von der Stange hat, sondern ein echtes, inspirierendes Wohngefühl zwischen Natur und Fantasie sucht, findet ganz in der Nähe des Wörthersees ab jetzt seinen neuen Lieblingsort.


📋 Das EinBaumHaus & die Region

Das Ferienhaus auf einen Blick:

  • Lage: Moschenitzen (Gemeinde Ludmannsdorf), Kärnten, Österreich.
  • Architektur-Konzept: „Low-Impact“-Bauweise von Wolfgang Lackner. Komplett ohne rechte Winkel, organisch geschwungene Formen, die der Natur nachempfunden sind.
  • Materialien: Heimische Eiche (Grundkonstruktion), Stroh (Dämmung), Kalkputz sowie Upcycling-Elemente (z. B. alte Wörthersee-Stegpfosten).
  • Ausstattung & Komfort: Ca. 65 m² Wohnfläche, Kaminofen für gemütliche Abende, vollausgestattete Küche, gemütliche Schlaf-Kokons sowie eine Terrasse mit Garten- und Bergblick. Haustiere sind auf Anfrage willkommen.

Die Urlaubsregion Wörthersee-Rosental:

  • Beste Lage: Moschenitzen liegt im idyllischen Rosental – südlich des Wörthersees und direkt an der Drau. Das bedeutet: Absolute Ruhe im Grünen, aber Velden, Klagenfurt, das Wörthersee-Stadion und die bekannten Strandbäder sind in nur ca. 15–20 Autominuten erreichbar.
  • Aktivitäten vor der Haustür: Der berühmte Drauradweg (R1) verläuft ganz in der Nähe. Die Region bietet hervorragende Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren sowie für Wassersport (Kajak, Kanu und Baden am nahegelegenen Badesee St. Johann).
  • Alpen-Adria-Erlebnis: Durch die Grenznähe sind Ausflüge nach Slowenien (Kranjska Gora) oder Italien (Tarvis) in rund 30 Minuten machbar. Sogar die italienische Adria ist nur etwa 2 Autostunden entfernt.

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