Seit drei Jahrzehnten begleitet die Kärnten Card Familien, Paare, Freunde und Urlaubsgäste durch den Sommer in Kärnten. 2026 feiert sie ihr 30-jähriges Jubiläum – und auch heuer zeigt sich wieder, warum sie für viele längst fixer Bestandteil der warmen Jahreszeit geworden ist.
Denn mit 130 Ausflugszielen in ganz Kärnten bietet die Karte unzählige Möglichkeiten: einmal spontan an den See, hoch hinaus auf einen Aussichtsturm, hinein in Geschichte, hinein in die Natur oder dorthin, wo Kinderaugen leuchten.Für viele beginnt damit jedes Jahr dieselbe schöne Frage: Wohin fahren wir heute?
Hoch hinaus am Pyramidenkogel
Ein Ziel, das bei vielen ganz oben auf der Liste steht, ist der Aussichtsturm Pyramidenkogel. Schon die Anfahrt durch die sanfte Landschaft rund um Keutschach macht Lust auf mehr. Oben angekommen wartet einer jener Ausblicke, bei denen man automatisch kurz innehält.
Unter einem liegt der Wörthersee, je nach Sonnenstand türkis, dunkelblau oder glitzernd silbern. Dahinter erheben sich die Karawanken, in der Ferne zeigt sich die Kärntner Bergwelt.Mit rund 100 Metern Höhe zählt der Turm zu den höchsten Holzaussichtstürmen der Welt. Die moderne Architektur aus Holz und Stahl macht ihn längst selbst zu einem Wahrzeichen Kärntens. Mehrere Aussichtsplattformen laden dazu ein, immer neue Perspektiven zu entdecken.
Für Susanne gehört der Pyramidenkogel längst zu jenen Orten, die man nie nur einmal besucht: „Wir fahren fast jedes Jahr hinauf. Diese Aussicht wird einfach nie langweilig.“
Und wenn es wieder nach unten geht, wird oft noch einmal diskutiert: Lift, Treppe oder Rutsche? Die geschlossene Rutsche im Inneren des Turms sorgt längst nicht nur bei Kindern für Begeisterung – auch Erwachsene stellen dabei gerne ihren Mut unter Beweis.
Rund um den Turm sorgen Spielbereiche, Gastronomie und Spazierwege dafür, dass aus einem kurzen Besuch schnell ein entspannter Halbtagesausflug wird.
Burg Hochosterwitz: Ein Tag wie eine kleine Zeitreise
Ganz andere Eindrücke schenkt die Burg Hochosterwitz. Schon von weitem zieht die imposante Festung auf dem markanten Felsen die Blicke auf sich.
Der Weg nach oben führt vorbei an 14 historischen Toren, die einst Teil eines raffinierten Verteidigungssystems waren. Mit jedem Tor wächst die Vorfreude, mit jedem Schritt öffnet sich die Landschaft weiter.
Oben angekommen wartet nicht nur eine beeindruckende Aussicht, sondern auch viel Geschichte. Im Burgmuseum können Besucher Waffen, Rüstungen, historische Sammlungen und Kunstwerke entdecken. Dazu kommen der stimmungsvolle Innenhof und die Burgkirche.

Blick auf die Burg Hochosterwitz in Kärnten. Foto: DerHandler
Für Hannes ist Hochosterwitz deshalb seit Jahren ein fixer Programmpunkt: „Ich fahre alle Jahre wieder hin. Schon der Weg hinauf ist etwas Besonderes.“ Oben nehme man sich Zeit, schaue weit ins Land hinaus und spüre jene besondere Atmosphäre, die dieser Ort ausstrahlt.
Gerade deshalb ist Hochosterwitz für viele nicht einfach ein Ausflugsziel, sondern ein Platz, den man immer wieder neu erlebt.
Große Augen am Affenberg Landskron
Wenn Kinder mitentscheiden dürfen, landet der Affenberg Landskron meist ganz weit vorne. Dort leben Japanmakaken in einem großen Freigehege. Besucher gehen im Rahmen geführter Rundgänge durch das Gelände und erleben die Tiere in naturnaher Umgebung.
Mal sitzt eine Affengruppe entspannt zusammen, dann springt plötzlich einer über einen Baumstamm. Ein anderer planscht im Wasser, während Jungtiere neugierig durch das Gelände tollen. Für Emely (10) ist genau das der Grund, warum der Affenberg zu ihren Lieblingszielen zählt: „Die Affen sind so lustig und man sieht sie ganz nah.“ Ihr Bruder Paul (6) muss nicht lange überlegen, was ihm am besten gefällt: „Wenn sie springen und spielen.“

Die schwimmenden Japanmakaken in Landskron. Foto: DerHandler
Und oft merkt man schnell: Nicht nur die Kinder staunen, auch Erwachsene bleiben gerne länger stehen als geplant.
Neben dem Erlebnis erfährt man bei den Führungen auch viel über Verhalten, Zusammenleben und Schutz der Tiere – spannend und familiengerecht erklärt.
Flexibel und unkompliziert durch den Sommer
Gerade Familien schätzen an der Kärnten Card, dass man nicht alles lange im Voraus planen muss. Heute Lust auf Aussicht? Dann geht es auf den Pyramidenkogel. Morgen lieber Tiere? Dann vielleicht zum Affenberg. Wenn das Wetter heiß wird, wartet ein Schwimmbad. Wenn Regen kommt, vielleicht ein Museum.
Susanne beschreibt genau das als großen Vorteil: „Man schaut in der Früh hinaus und entscheidet dann spontan.“ Genau diese Freiheit mache viele Sommertage erst richtig entspannt.
Neue Ziele in der Saison 2026
Auch heuer wächst das Angebot weiter. Neu dabei sind unter anderem:
- Kletterwald Ossiacher See
- Soccer Zone Faaker See
- Erlebnisschwimmbad St. Paul
- Ingeborg Bachmann Haus
- Rocki Express
Damit kommen weitere Ideen für spontane Sommertage dazu.
Fazit
30 Jahre Kärnten Card bedeuten weit mehr als freien Eintritt zu Ausflugszielen. Es sind gemeinsame Stunden mit der Familie, Ausblicke, über die man noch spricht, Orte voller Geschichte, staunende Kinderaugen und kleine Abenteuer direkt vor der Haustür.
Oder einfacher gesagt: Es sind jene Sommertage, an die man sich gerne erinnert.
Bleibt nur noch eine Frage: Wohin geht euer nächster Ausflug?