Andreas Gabalier und der Wörthersee

Gepostet von
8. August 2015

Als Volks-Rock’n’Roller eilt Andreas Gabalier von Erfolg zu Erfolg und füllt mit seinen Konzerten die größten Hallen. Was nur wenige wissen: Eine der Grundlagen seines Erfolges – das „Durchbeißen“ – hat der Steirer am Wörthersee gelernt.

Im Interview mit unserem Printpartner „Unser Wörthersee“ verrät Andreas Gabalier einiges über seine Liebe zum Wörthersee. Andreas Gabalier: „Ich habe am Wörthersee die schönste Jugend verbracht, die man sich vorstellen kann“. 

Volks-Rock'n'Roller Andreas Gabalier

Volks-Rock’n’Roller Andreas Gabalier

Der Wörthersee ist ja eine „Jugendliebe“ von dir?

Mit 13, 14 und 15 Jahren habe ich als Elektrobootsvermieter in der Bucht von Velden am Wörthersee gejobbt. Später, von 16 bis 25, war ich Ober vom Weißen Rössl am Wörthersee. Jeden Juli und jeden August habe ich dort die schönste Jugend verbracht, die man sich nur vorstellen kann – trotz der Arbeit. Ich habe früh gelernt, durchzubeißen. Damals hat es keinen freien Tag gegeben, es war wirklich ein harter, aber sehr schöner Sommer. Man hat gelernt, mit Leuten unterschiedlichster Herkunft auszukommen, hat die Urlaubsstimmung und das positive Flair unter den Gästen miterlebt und die Arbeitsmonate fast wie ein Urlauber miterleben dürfen.

Volks-Rock’n’Roller Andreas Gabalier an Bord der Wörthersee Schifffahrt. Foto: Starnacht/Peter Krivograd

Volks-Rock’n’Roller Andreas Gabalier an Bord der Wörthersee Schifffahrt. Foto: Starnacht/Peter Krivograd

Als Volks-Rock’n’Roller hast du einen eigenen Stil kreiert und bist unverwechselbar. War dieses Image von Anfang an geplant?

Das hat sich entwickelt. Nachdem die ersten Lieder und Auftritte gut angekommen sind, war der Wunsch da, in Richtung Austropop und auch in Richtung Konzertpartys zu gehen. Grönemeyer und STS waren ein großes Vorbild. Ob das dann so aufgehen würde, haben wir damals nicht gewusst. Wir haben hart dafür gekämpft, waren auf Hunderten von Zelt- und Stadtfesten unterwegs und haben uns dort präsentiert. Ich habe das Glück gehabt, dass die Leute unseren Stil auch so angenommen haben.

Deine Live-Auftritte genießt du ganz besonders.

Absolut! Es ist das Allerschönste, bei den Konzerten vor Tausenden von Fans hinauszuspazieren. Alles andere gehört auch dazu und ist Teil des Spiels: Man hat viele Promotion-Termine, es braucht viel Zeit, die Lieder zu schreiben und man muss viele Wege auf sich nehmen. Oft bin ich ein ganzes Wochenende unterwegs, um dann drei Minuten im Fernsehen zu sein. Doch das muss man machen, um bei einem großen Konzert die Leute vor der Bühne zu haben.

Bei diesem anstrengenden Tour-Leben – wie gelingt es dir, abzuschalten?

Mit Sport als Ausgleich. Im Sommer bin ich viel am Berg unterwegs und im Winter steh ich auf den Skiern. Ich bin mit sehr viel Bewegung groß geworden, das hält mich fit. Doch die Freizeit wird immer weniger. Manchmal freut man sich einfach nur auf die Couch daheim.

Wie gefällt dir das Unser Wörthersee Magazin?

Da ich viel in Kärnten bin, kenne ich das Magazin natürlich und lese es immer wieder gern! Ich verbinde den Wörthersee mit einer positiven Zeit meines Lebens und mit Urlaubsfeeling. Wenn ich hier bin und in ein Café oder auf ein Eis gehe, schnappe ich mir das Magazin und schau mir am liebsten die historischen Bilder an.

 


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