CakeryBoy: Ein Villacher bäckt aus Leidenschaft

Gepostet von
13. September 2016

Der Villacher Kai Möller ist Bäcker aus Leidenschaft, das hat er schon sehr früh entdeckt. Bereits mit 14 Jahren schnupperte er das erste Mal in seinen späteren „Brotberuf“! Nach diesem Ferialpraktikum war für ihn klar, dass er den Beruf des Bäckers ergreifen möchte. Selbst die Nachtarbeit bzw. das sehr zeitige Aufstehen waren nie ein Grund an seinem Berufswunsch zu zweifeln.

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Bereits in frühen Jahren wollte Kai Möller backen.

Als gelernter Bäckermeister und Konditor hatte Möller rund 25 Jahren mit Backwaren aller Art zu tun. Vor 2 Jahren musste der 44-jährige Villacher seinen Beruf allerdings gesundheitsbedingt an den Nagel hängen.

Die Leidenschaft für das Backen ging ihm aber nie verloren und so versorgt er heute als Blogger mit vielen Beiträgen und einem eigenen Youtube Kanal seine Fans. Dabei legt er viel Wert auf Rezepte, die er selbst vorab ausprobiert und mit allerlei Raffinessen verfeinert.

Was unterscheidet dich von anderen Food Bloggern?img_0211

Bei mir geht es nicht um auffällige Torten oder kunstvoll verzierte Backwaren, die oft nur für Fotos hergerichtet werden. Mir ist es wichtig, dass die Rezepte wirklich funktionieren und auch von weniger backbegabten Menschen, die vielleicht zum ersten Mal nach Rezept backen, auch tatsächlich nachbackbar sind. Zu komplizierte Rezepte oder fehlerhafte Beschreibungen bringen sonst beim Nachbacken keine Erfolgserlebnisse. Ich erzähle nicht irgendetwas, dass ich irgendwo abgeschrieben habe oder selber nur vom Hörensagen kenne.

Also jedes Rezept ist auch für Anfänger machbar?

Auf jeden Fall. Ich probiere alles, was ich dann im Blog weitergebe, selber aus. In meiner heimischen Küche – mit Geräten und Werkzeug, die in jeder Hobbyküche vorhanden sind. Es wäre ja der falsche Weg hier mit Profiausrüstung ans Werk zu gehen, denn wer hat die schon selber zu Hause?

Wie schaut das dann in der Umsetzung aus?

Ich zeige step by step jeden einzelnen Arbeitsschritt – mit Anleitung und Fotos! Dabei mache ich meine „Mit-Bäcker“ auch immer auf mögliche Fehler aufmerksam und gebe praktische Tipps aus meiner langjährigen Erfahrung weiter. Und davon können dann alle beim selber Backen profitieren. Zum Glück ist mir da meine Frau eine große Hilfe – sie hat vom Backen absolut keine Ahnung und wenn sie etwas nicht versteht oder nicht nachmachen kann, weiß ich, dass ich bestimmte Dinge noch besser erklären oder zeigen muss.

Wie bist du überhaupt auf die Idee eines Back Blogs gekommen?

Ich habe 25 Jahre als Bäckermeister und Konditor mein täglich Brot verdient. Aus gesundheitlichen Gründen musste ich 2013 meinen geliebten Beruf an den Nagel hängen. In den Monaten danach setzte ich mich eigentlich immer mit dem Thema auseinander, wie ich es schaffen könnte, meine Leidenschaft und Liebe zum Backen – trotz des gesundheitlichen Berufsverbotes – sinnvoll auszuleben. Dabei ist mir dann die Idee für den Blog gekommen.

Was sind deine persönlichen Lieblingsrezepte?

Die Kiewer Torte hat es mir ganz besonders angetan. Ich mag Sachen mit frischen Früchten, und diese Rezept habe ich bei der Recherche für mein „EM – Spezial“ entdeckt. Dabei gab es für jeden Teilnehmer der Fußball EM eine Backspezialität zum Nachbacken. Außerdem mag ich selbstgemachte Donuts, und wenn es mal nicht süß sein soll, backe ich gerne Bosniaken bzw. Roggenbrötchen!

Neben dem Blog gibt es ja auch einen eigenen Cakeryboy Youtube Kanal.
Wieso hört man dich da Hochdeutsch reden?

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Ja das ist so eine Sache. Ich bin ja gebürtiger Hamburger und mit meiner Familie spreche ich natürlich immer noch Hochdeutsch, auch wenn das bei meinem Kärntner Dialekt kaum jemand vermutet. Das sprechen vor der Kamera ist mir auch nicht gleich so leicht gefallen. Irgendwie konnte ich mich mit dem Hochdeutsch ein wenig in eine Rolle versetzen, das machte alles leichter. Außerdem sollten meine Videos ja auch bei unseren Nachbarn in Deutschland und der Schweiz verstanden werden.

Wer kommt eigentlich in den Genuss deiner Leckereien?

Ach, da hab ich genug Abnehmer. Meine Familie freut sich immer, und außerdem ist Selbstgemachtes immer ein schönes Mitbringsel bei Einladungen oder für Freunde. Da heute niemand mehr weiß, was alles in industriell verarbeiteten Lebensmitteln drin ist, bekommt das Selbermachen einen immer höheren Stellenwert und wird dementsprechend gerne gegessen.

Hast du schon neue Ideen, die du umsetzen möchtest?

Ja, ich arbeite gerade an schmackhaften Rezepten für die Weihnachtszeit. Da hat Backen Hochkonjunktur, und dafür werde ich mir heuer sicher etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Meine Blog-Leser können sich schon jetzt auf eine bunte Rezeptsammlung freuen.

Wer also ab sofort ebenfalls zum Mit-Bäcker von Kai Möller werden möchte, kann seine Rezepte und Tipps unter www.cakeryboy.com ausprobieren. Am laufenden hält Kai seine Fans auch auf seiner Facebook-Seite, dem CakeryBoy Instagram-Account und dem CakeryBoy Youtube Kanal bleiben.


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