re:souled. Modenschau der anderen Art

Gepostet von
8. November 2013

Im Rahmen einer ungewöhnlichen Modenschau, die am 16. November 2013 ab 18 Uhr über die Bühne geht, wird auf die Notwendigkeit der Integration von Menschen im Arbeitsleben aufmerksam gemacht.  

Unterstützt re:souled: Werber Freddy Mautendorfer.

Unterstützt re:souled: Werber Freddy Mautendorfer.

So wird Kleidung zum Stoff, aus dem die Träume sind. Kleidung, zugleich Hoffnungsträger und Modelabel mit dem Namen re:souled. Das Event, moderiert vom Radiomoderator, Kabarettisten und Autor Dirk Stermann mit DJ und Live Acts, findet in den Räumlichkeiten von Contrapunkt in der Durchlassstraße 44 in 9020 Klagenfurt am Wörthersee statt.

re:souled | The T-Shirt is the Message

Der Grundstoff für re:souled-T-Shirts sind Secondhand-T-Shirts aus der Contrapunkt-Sammlung mit über 125 Contrapunkt-Altkleider-Containern in den Großräumen Klagenfurt, Villach und St. Veit/Glan, die nach strengen Kriterien ausgewählt, von Hand sortiert, gewaschen und aufbereitet werden. Das ist aber noch lange nicht alles. Denn jetzt gesellen sich Streetart-Motive von Straßenkünstlern dazu. Weltweit gesammelt und fotografiert auf Reisen des Werbers und Kreativdirektors Freddy Mautendorfer. Ergänzt durch die Handschrift der Designerin Sabine Chantzaras.

Fesch. re:souled: Magda Kropiunig.

Fesch. re:souled: Magda Kropiunig.

Gemeinsam mit den Contrapunkt- MitarbeiterInnen re- und upcyceln und kreieren sie die T-Shirts völlig neu. Fundstücke, unter die sich oft auch namhafte Designerschätze mischen, mausern sich zu einem neuen Label. Und werden zu Stoff mit Seele. In Form von re:souled. Mode, die mit ihren Hoffnungs-Trägern kommuniziert. Damit entsteht nicht nur eine neue T-Shirt-Generation, sondern auch eine neue Lebenschance. Denn jedes re:souled-T-Shirt sichert einen Arbeitsplatz. Ergänzt durch eine Palette von Taschen, Kleidern und Röcken. Und der soziale Hintergrund rückt dorthin, wo er hingehört: in den Hintergrund.

Real Models

Als „Werbeflächen“ und Testimonials fungieren authentische, integre Kärntner Persönlichkeiten, die sich unentgeltlich in den Dienst der Sache stellen. Dazu zählen Künstler wie Unternehmer, Wirte wie Schauspieler, Journalisten und auch Cracks vom Eishockey-Rekordmeister KAC. Sie lassen sich an ihrem Arbeitsplatz und zu Hause fotografieren. Natürlich in T-Shirts des Labels re:souled werden sie zur kunterbunten Attraktion auf dem Catwalk von re:souled.

10 Badewannen für ein T-Shirt

Kaum jemand macht sich Gedanken darüber, was er mit dem Kauf eines neu produzierten T-Shirts eigentlich der Umwelt antut. re:souled schon:

● Ein T-Shirt wird beim Anbau mit rund 150 Gramm Pestiziden und Insektiziden belastet.

● Ein T-Shirt fliegt einmal um die halbe Welt, bevor es im Geschäft landet.

● Ein T-Shirt verschlingt beim Baumwollanbau bis zu 2000 Liter Wasser, weil die natürlichen Niederschläge bei Weitem nicht ausreichen. Das sind über 10 Badewannen.

● Ein T-Shirt stammt zu rund 75 Prozent aus genmanipulierter Baumwolle. Nur Textilien aus zertifizierter Bio-Baumwolle sind garantiert frei von Gentechnik.

● Ein T-Shirt ist Symbol für Agrarsubventionen, die die Weltmarktpreise in den Keller drücken. Europäische Bauern erhalten mit 5 US-Dollar pro Kilogramm Baumwolle die höchsten Subventionen weltweit.

● Ein T-Shirt hat eine immer kürzere Lebenszeit. In immer kürzeren Abständen werden neue Kollektionen auf den Markt geworfen. Zwischen Entwurf und Lieferung liegen oft nur wenige Wochen.

● Ein T-Shirt, das neu produziert wird, trägt alles in allem maßgeblich zur Klimaerwärmung bei. Dabei liegt die Lösung doch auf der Hand. Auch umwelttechnisch gesehen. Sie heißt re:souled.

Die Projektpartner:  mautendorfer & txt.buero.at, Abt. 4 Kompetenzzentrum Soziales, contrapunkt.at, das Arbeitsmarktservice und unzählige „Models“ aus Kultur und Wirtschaft.

Mit dabei: Die KAC-Cracks Schuller und Schellander.

Mit dabei: Die KAC-Cracks Schuller und Schellander.

Arbeit begreifen bei Contrapunkt

Contrapunkt sammelt Kleidung. Seit 30 Jahren. Und hilft dabei Menschen, im Arbeitsleben wieder Fuß zu fassen. Was mit einem Projekt der Bewährungshilfe begonnen hat, wurde nicht nur zum ersten, sondern auch zum erfolgreichsten sozialökonomischen Betrieb Kärntens. Ausgezeichnet mit dem Gütesiegel für Soziale Integrationsunternehmen, auf das Geschäftsführerin Sabrina Scumaci besonders stolz ist.

Heute erarbeiten sich in den Contrapunkt-Betrieben 41 Männer und Frauen gemeinsam mit den Contrapunkt-MitarbeiterInnen eine neue Chance am Arbeitsmarkt. Mit viel Liebe und Kreativität. Innerhalb von 6 bis 10 Monaten, innerhalb derer sie sich auf den Weg machen. Zu einem neuen Job, mehr Selbstbewusstsein, Selbstständigkeit, Wertschätzung und Lebensqualität.

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