Klagenfurter Kardinalviertel soll aufleben

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22. März 2018

Am Kardinalplatz wurden die Aktivitäten im heurigen Jahr vorgestellt. Die Aktionstage „gesund, fit und schön“, das „Picknick in der Stadt“ und das Projekt „kunst:licht:viertel“ sollen verstärkt Besucher anziehen und für eine Belebung der Leerstände sorgen.

Der Kardinalplatz in Klagenfurt. Foto: pixelpoint

Der Kardinalplatz in Klagenfurt. Foto: pixelpoint

Die von der Stadt Klagenfurt beauftragte Viertelagentur stellte das Jahresprogramm für die Belebung des Kardinalviertels vor. „Wir versuchen das Kardinalviertel gemeinsam mit den Bewohnern, den Betrieben und den Hauseigentümern so zu entwickeln, dass hier etwas Nachhaltiges entsteht. Durch die Vernetzung aller Beteiligten ist das Programm entstanden“, erklärt Wirtschaftsreferent Stadtrat Markus Geiger. In der Paradeisergasse 18 wurde eigens ein Viertelbüro eingerichtet, von wo aus jetzt sämtliche Aktivitäten ausgehen. Jeden Dienstag von 11 bis 13 Uhr gibt es dort eine Sprechstunde für alle Interessierten. „Zudem gibt es monatlich ein Viertelfrühstück. Diese Treffen sollen zum Vernetzen und Mitmachen einladen. Besprochen werden dabei auch aktuelle Themen und gemeinsame Aktivitäten“, verrät DI Beatrice Bednar von der Viertelagentur.

Aus der Struktur des Kardinalviertels ergeben sich Schwerpunkte, die jetzt mit Veranstaltungen gestärkt werden sollen. Unter dem Motto „Ein Viertel lebt auf“ sind mehrere Aktivitäten geplant. Von 12. bis 14. April finden die Aktionstage „gesund, fit und schön“ mit speziellen Angeboten der ansässigen Betriebe statt. Die NMS Hasnerschule wird mit einem Gesundheitstag für viele Bewegung im öffentlichen Raum sorgen. Ein „Picknick in der Stadt“ kann man von 21. bis 24. Juni am Fleischmarkt, in der Bahnhofstraße und am Kardinalsplatz machen. Dazu gibt es „akustik shopping“ mit Mode und Musik der Geschäfte vor Ort. Nachhaltigkeit verspricht das „Freudenfest“, welches von „Best of the Rest“ und der Jungen Wirtschaft veranstaltet wird.

Bei der Aktion „kunst:licht:viertel“ werden vom 22. November bis 20. Dezember verschiedene Orte im Viertel von Künstlern und Schülern mit gemeinsam gestalteten Lichtobjekten erhellt. Dazu werden Vernissagen und Finissagen in bestehenden bzw. leerstehenden Geschäftslokalen angeboten. DI Robert Piechl von der Stadtplanung sieht die Viertelentwicklung „als ein schrittweises Vorankommen“. Ziel ist es, Leerstände zu reduzieren und das Kardinalviertel zu einem lebendigen, jungen, bunten und gemütlichen Viertel mit urbanem Flair zu entwickeln. „Das ist ein laufender Prozess, welcher das Mitwirken Vieler erfordert. Daher sind auch jederzeit kurzfristige Ideen immer willkommen“, so Geiger.


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