Bundesliga-Feeling in Waidmannsdorf

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24. September 2012

Das hat es schon lange nicht mehr gegeben. Beim Cup-Schlager am 25. September um 19 Uhr gegen die Admira dürfen die Fans wieder Bundesliga-Luft schnuppern. 

Die Austria kann gegen die Südstadter nur überraschen.

Die Austria kann gegen die Südstädter nur überraschen.

Die Meisterschaft läuft bisher nicht nach dem Geschmack der Violetten. Ein Umstand, der auch Trainer Bruno Friesenbichler wenig Freude bereitet. Gleichzeitig fordert er ein Umdenken im gesamten Umfeld: „Es ist an der Zeit, dass wir die Lage realistisch einschätzen. Gute Ergebnisse in der Vorbereitung sagen noch wenig über die Verfassung einer Mannschaft aus. Das Potenzial ist natürlich da, aber bekannte Namen garantieren nicht automatisch den Erfolg. Wir haben in Wahrheit noch sehr viel Arbeit vor uns.“

Schon jetzt wagt Friesenbichler einen Ausblick auf die Winterpause: „In dieser Zeit werden wir im konditionellen Bereich sehr hart und intensiv arbeiten müssen, was jetzt im Laufe der Meisterschaft natürlich nicht in dem Ausmaß möglich ist.“

Freilich, bis zur Winterpause ist noch sehr viel Zeit: „Bis dahin müssen wir das Bestmögliche aus jeder Runde machen. Wir müssen bereit sein, den Kampf aufzunehmen. Wir müssen noch mehr als Kollektiv auftreten. Alles andere wird sich dann von selbst ergeben.“

Mit dem Heimspiel gegen die Admira bietet sich den Spielern am Dienstag die Chance, mit einer tollen, aufopfernden Leistung wieder neue Freude zu entfachen.

Mit dem Heimspiel gegen die Admira bietet sich den Spielern am Dienstag die Chance, mit einer tollen, aufopfernden Leistung wieder neue Freude zu entfachen.

Friesenbichler: „Ich will aber gar nicht über das Ergebnis spekulieren, denn natürlich ist die Admira der haushohe Favorit. Sie haben am Wochenende mit dem 5:1 gegen Mattersburg wieder gezeigt, was sie zu leisten imstande sind. Es wird sehr viel darauf ankommen, wie wir in das Spiel hineinkommen. Vielleicht ist eine Sensation möglich, das ist nie auszuschließen, aber in erster Linie müssen der Kampfgeist und das Kollektiv stimmen. Nur so werden wir die Admira ärgern können.“

Austria-Sportchef Heimo Vorderegger baut beim Spiel gegen die Südstädter ganz stark auf die Fans: „Es ist das erste Mal seit langem, dass wir wieder eine Bundesliga-Mannschaft in Klagenfurt sehen. Das allein ist schon etwas Besonderes. Und wir haben im Spiel gegen Horn gesehen, was mit einer tollen Stimmung auf den Rängen alles möglich ist. Die Mannschaft wird sich in jedem Fall voll in dieses Spiel hineinwerfen.“

Ticketverkauf
Karten für das Spiel sind am Dienstag ab 16 Uhr im Austria-Stüberl erhältlich. Ebenso öffnet ab 17.30 Uhr die Kassa West.

Spielpaarungen 2. Runde des Samsung Cup:

  • SK Austria Klagenfurt – FC Admira Wacker Mödling
  • Union T.T.I St. Florian – SV Josko Ried
  • T.S.V. Mc Donald′s – St. Johann/Pongau – FC Lustenau 1907
  • Grazer Athletiksport Klub – RZ Pellets WAC
  • SV Schwechat – SK Puntigamer Sturm Graz
  • SV Stegersbach – FC Red Bull Salzburg
  • 1.SC Wewalka Sollenau – FC Wacker Innsbruck
  • SV Stein Reinisch Raiffeisen Allerheiligen – SK Rapid Wien
  • ASK Bad Vöslau – SV Mattersburg
  • SC Copacabana Kalsdorf – TSV Lopocasport Hartberg
  • FC Hard – Cashpoint SCR Altach
  • Villacher SV – SC Wiener Neustadt
  • LASK Linz – SV Scholz Grödig
  • FC Pasching – SC Austria Lustenau
  • SC Wiener Viktoria – KSV 1919
  • FC Mohren Dornbirn 1913 – FK Austria Wien

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