Urlaubserlebnis aus der Adlerperspektive

Gepostet von
11. September 2013

Auf den Schwingen des Adlers erlebt man die Naturschätze der verschiedenen Tiroler Regionen.

Um die Adlerblicke auch für jene attraktiv zu machen, die lieber mit Tageswanderungen den Adlerweg entdecken möchten, wurden 16 Tagesrouten ausgearbeitet. (Foto: Tirol Werbung)

Um die Adlerblicke auch für jene attraktiv zu machen, die lieber mit Tageswanderungen den Adlerweg entdecken möchten, wurden 16 Tagesrouten ausgearbeitet. (Foto: Tirol Werbung)

Der Adlerweg ist der Hauptwanderweg durch Tirol. Tirol von Ost nach West zu durchwandern, spannende Einblicke in die Nord- und Osttiroler Bergwelt zu bekommen – mit seinen 31 Etappen (23 auf der Hauptroute und acht bei der alpinen Variante) ist dieser Weitwanderweg  eines der herausragendsten Naturerlebnisse im Herz der Alpen.

Die WanderHotels*Tirol bieten beispielsweise am Adlerweg, dem bekanntesten Tiroler Weitwanderweg, ein Wanderpaket an. Zwischen den einzelnen Wanderhotels ist der Gepäcktransport am Adlerweg kostenlos. Nur mit einem Tagesrucksack ausgerüstet, erleben Wanderer schroffe Felslandschaften und urige Almen mit leichtem Schritt. Abends wartet das Gepäck bereits im nächsten Hotelzimmer. Zusätzlich hilft eine Packliste für den Tagesrucksack unerfahrenen Wanderern bei der Planung.

Das Bild des Adlers, der hoch über den Bergen schwebt und alles im Blick hat, war Inspiration für die neuen „Adlerblicke“, die man nun entlang des bekannten Weitwanderweges findet. Die Adlerblicke sind die moderne Interpretation der bekannten Fernrohre. An den markantesten Stellen des Adlerweges findet man jetzt 15 dieser Aussichtspunkte, die dazu einladen, seinen Blick in die Ferne schweifen zu lassen.

Dank seiner Varianten ist der Adlerweg für Genusswanderer genauso interessant wie für Alpinisten, welche die Herausforderung suchen. In sich haben es die Neuerungen auf dem Adlerweg, die das Naturerlebnis des Weitwanderns auf eine neue Ebene heben.

Jeder Adlerblick ermöglicht es, mit diesen speziellen Fernrohren ein 360-Grad-Panorama zu genießen. Durch modernste Technik bekommt man aber nicht nur den Ausblick, sondern es werden digital Bergnamen und die weitere Streckenführung des Adlerweges eingeblendet. „Die Idee der Adlerblicke ist es, das ganze Herz der Alpen sozusagen mit den Augen des Adlers sehen zu können“, erklärt Michael Walzer, der für die Weiterentwicklung des Adlerweges zuständig ist. „Der Wanderer kann von jedem dieser besonderen Aussichtspunkte die Strecke des Adlerweges bis zum nächsten Adlerblick verfolgen und bekommt Informationen über die Bergwelt Tirols.“ Das Prinzip der Adlerblicke ist also die Verschmelzung der bekannten Fernrohre an Aussichtspunkten mit der Technik von Smartphones.

Die Benutzung der Adlerblicke ist natürlich kostenlos. Die Standorte wurden so gewählt, dass man die schönsten Panoramen Tirols zu sehen bekommt, gleich einem Adler, der majestätisch über diesen Naturerlebnissen schwebt.

Auf dem Adlerweg können sich Wanderer auch auf die „Jagd“ begeben. Und zwar auf die Jagd nach „Geochaches“. Weltweit machen sich bereits fast zehn Millionen Geocacher auf die Suche nach den versteckten Orten, die von anderen Gleichgesinnten angelegt werden und mit GPS-Geräten dann gesucht werden. Man begibt sich also auf die Jagd nach besonderen Orten, von denen Muggel (so werden jene bezeichnet, die nicht geocachen) nichts wissen und nichts erfahren dürfen.

Auf dem Tiroler Adlerweg hat der Hotelier Christian Huber vom Aktivhotel Chrystal in St. Johann i. T. auf den ersten drei Etappen des Weitwanderweges insgesamt 21 Caches versteckt, die es nun zu entdecken gilt.

„Die Caches auf diesen Etappen des Adlerweges habe ich an besonderen Plätzen versteckt – und zwar zwischen St. Johann i. T. und Kufstein“, erklärt der engagierte Hotelier, der selbst begeisterter Geocacher ist. „In meinem Hotel habe ich auch zwei Leihgeräte für jene Gäste, die bisher von dem Fieber noch nicht gepackt worden sind.“

Der Erfolg dieser Initiative ist groß. Gerade Familien sind begeistert von der Möglichkeit, das Wandern mit dem Jagen und Entdecken dieser besonderen Orte zu verbinden. „Kinder und Jugendliche, die oft vom Wandern nicht begeistert sind, lieben das Geocachen“, fasst es Christian Huber zusammen. Üblich ist es auch, bei den Caches Kleinigkeiten zu verstecken, die dann mitgenommen werden und bei anderen Caches wieder deponiert werden. „Ich habe vor kurzem einen Autoschlüssel bei einem Cache in Norwegen mitgenommen, ihn dann bei St. Johann versteckt und zwei Tage danach war er schon in Südafrika“, erzählt Christian Huber etwas von der Faszination dieses neuen Trends. Wer also nicht mehr „Muggel“ sein will und sich für Geocaching interessiert: Informationen und Regeln sowie die Caches am Adlerweg findet man unter www.geocaching.com.


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