Schatzsuche im versteinerten Urwald

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5. August 2013

Zu einer spannenden Erlebnisreise durch die Erdgeschichte lädt der GeoPark Karnische Alpen im Kärntner Gailtal. 

Kleine Forscher bei der Schatzsuche im Urwald. Foto: GeoPark Franz Gerdl

Kleine Forscher bei der Schatzsuche im Urwald. Foto: GeoPark Franz Gerdl

Vor einigen hundert Millionen Jahren zeigte sich die Erde noch in völlig anderer Form: Wo sich heute Gebirge auftürmen, grenzte ein Wüste an einstige Meeresstrände. Von diesen längst vergangenen Zeiten künden die Naturdenkmäler im „GeoPark Karnische Alpen“, der sich im Raum Gailtal in Kärnten an der Grenze zu Italien auf rund 830 km2 erstreckt. Berghänge voll mit versteinerten Tieren und Pflanzen, eigenartig anmutende Felsverwerfungen und bizarre Gesteinsformationen legen heute Zeugnis davon ab.

Schatzsuche im Urwald

Eine „Schatzsuche im Versteinerten Urwald von Laas“ lässt diese vergangene Welt wieder aufleben. Die Tagestour, die sich besonders gut für Familien eignet, startet jeden Freitag den ganzen Sommer über in Laas bei Kötschach-Mauthen. Durch die zu Stein gewordenen Wälder, übrigens die einzigen Österreichs, führt ein Naturparkranger. Beim Auffinden der fossilen Zeugnisse helfen – neben den fachkundigen Hinweisen des Guides –ein GPS-Gerät, eine Schatzkarte und ein Erdgeschichtebücherl. Für die informative und gleichzeitig aufregende Wanderung sind etwa dreieinhalb Stunden zu veranschlagen. Die Kosten betragen inkl. Jausensackerl 24 Euro für Erwachsene und 19 Euro für Kinder.

Eingebettet in der Kellerwand liegt das "Eiskar", Österreichs südlichster Gletscher Foto: GeoPark Karnische Alpen

Eingebettet in der Kellerwand liegt das „Eiskar“, Österreichs südlichster Gletscher
Foto: GeoPark Karnische Alpen

Auf Expedition

Naturliebhaber auf der Suche nach dem außergewöhnlichen Bergerlebnis schließen sich einer „Expedition zum südlichsten Gletscher Österreichs“ an. Er liegt eingebettet in einem Kar der mehr als tausend Meter steil aufragenden Kellerwand. Schon der Aufstieg über kräuter- und blumenreiche Almen, der Blick zum Gletscher und die von ihm aufgetürmten Gesteinsmassen sind ein Naturschauspiel. Vorbei an Felswänden, die aus Myriaden von zu Stein gewordenen Korallen bestehen, geht es hinauf auf das „Eiskar“ auf rund 2.300 Metern Seehöhe. Mit dabei im Expeditionsteam sind ein staatlich geprüfter Bergführer und ein Naturexperte, der auf die geologischen Besonderheiten hinweist.

Im Besucherzentrum die geologischen Besonderheiten der Region erfahren Foto: GeoPark Franz Gerdl

Im Besucherzentrum die geologischen Besonderheiten der Region erfahren
Foto: GeoPark Franz Gerdl

Die Tagestour zum Eiskar findet bis Ende August jeden Dienstag statt. Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren zahlen 122 Euro.

 3-Tages-Expeditionspackage

Wer sich mit dem GeoPark Karnische Alpen intensiver auseinandersetzen und gleich auch ein Stück südlicher Lebensart mitnehmen will, bucht das 3-Tages-Expeditionspackage. Zur Einführung gibt es eine Präsentation im Besucherzentrum des GeoParks in Dellach, die im Detail auf die Besonderheiten des geologischen Parks eingeht. Nach der Tour aufs Eiskar – ebenfalls in Begleitung von Bergführer und Naturexperte – wartet abends ein kulinarisches Verwöhnprogramm. Sissy und Stephanie Sonnleitner überraschen ihre Gäste mit einem sechsgängigen Menü aus ihrer kreativen Alpen-Adria-Küche.

Wandern mit den Naturexperten Foto: GeoPark Franz Gerdl

Wandern mit den Naturexperten
Foto: GeoPark Franz Gerdl

Das Package (3 Tage, 2 Nächtigungen) ist buchbar vom 1. bis 3. August, vom 22. bis 24. August und vom 12. bis 14. September ab 310 Euro pro Person im Doppelzimmer.

Weitere Informationen und Buchungen: GeoPark Karnische Alpen, Besucherzentrum, 9635 Dellach 65, +43/(0)4718/301-33, E-Mail: office@geopark-karnische-alpen.at

 


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