Erlebnis Feuerberge: Timanfaya Nationalpark, Lanzarote

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20. Januar 2013

Fast nirgendwo auf unserem Planeten wird die Energie aus dem Inneren der Erde so erlebbar wie im Nationalpark Timanfaya auf Lanzarote.

Wo in der Gegenwart zerklüftetes Lavagestein die Umgebung überzieht und Vulkankrater eine bizarre Landschaft bilden, befand sich vor über zweihunderfünfzig Jahren die Kornkammer der Kanareninsel.

Die Energie des Feuers ist selten so eindrucksvoll spürbar wie im Nationalpark Timanfaya auf Lanzarote. Foto: Turismo Lanzarote

Die Energie des Feuers ist selten so eindrucksvoll spürbar wie im Nationalpark Timanfaya auf Lanzarote. Foto: Turismo Lanzarote 

Lanzarote ist die östlichste der Kanarischen Inseln. Ihre Gesamtfläche beträgt 862 Quadratkilometer mit einer Länge von 62 Kilometern und einer Breite von 20 Kilometern. Das Landschaftsbild ist geprägt von Vulkanen, Oasen mit Palmen, weiten Stränden und verwinkelten Buchten. Bei einem der heftigsten Vulkanausbrüche der Weltgeschichte wurde in den Jahren 1730 bis 1736 fast ein Viertel der Insel von glühenden Lavamassen überzogen. In ihnen versank auch das größte Dorf der Region, Timanfaya.

Heute ist die Aschewüste, das Malpaís, Naturschutzgebiet und Faszinationsort. Unter der Oberfläche brodelt es noch immer: In sechs Metern Tiefe werden Temperaturen von 400 Grad gemessen. Dampffontänen schießen aus Erdspalten hervor. Erkunden können Urlauber die Gegend, die 1974 zum Nationalpark Timanfaya ernannt wurde, bei geführten Wanderungen entlang der Küste oder per Bus auf der „Ruta des los Volcanes“.

Kulturtipp: Es gibt sieben Kunst- und Kulturzentren, die insbesondere durch die Arbeiten von César Manrique geprägt wurden.

Infos: www.turismolanzarote.com


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